19.03.2026 Newsletter EAB Für Vorname Nachname |
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Liebe Freundinnen und Freunde der EAB,
"Konkurrenz belebt das Geschäft. Wettbewerb ist gesund – solange er fair ist." Mit diesen Worten hat Bundeskanzler Friedrich Merz diese Woche in Peking die neue Realität der deutsch-chinesischen Beziehungen markiert: weniger Illusion, aber auch keine Resignation. Sein erster China-Besuch als Regierungschef stand unter dem Zeichen eines klaren europäischen Interesses – Wirtschaftskooperation ja, aber nicht um den Preis von Technologietransfer und Abhängigkeiten. Merz hat gezeigt: Dialog funktioniert, wenn sich hinter Worten Positionen verbergen.
Im gleichen Spannungsfeld waren auch wir ganz in der Nähe im Einsatz: Während Kanzler und Premier einige Straßen weiter politische Gespräche führte, durften wir in Peking mit Partnern aus Deutschland und China das Deutsch-Chinesische Dialogforum 2026 organisieren. Die Gelegenheit sowohl Bundeskanzler Friedrich Merz als auch den chinesischen Premier Li Qiang zu treffen, war eines der an besonderen Momenten reichen Tage des Dialogforums, das seit 2005 die Zivilgesellschaften beider Länder einander näher bringt. Die Begegnung mit den Regierungschefs war mehr als ein symbolischer Handschlag. Denn sie zeigt, dass zivilgesellschaftlicher Dialog vor allem dort wirkt, wo offizielle Diplomatie ihre natürlichen Grenzen hat. Verständigung entsteht nicht nur in Konferenzsälen von Regierungen, sondern in den Räumen, welche die EAB seit Jahrzehnten baut. Und auch die Regierungen beider Länder begrüßten den Neustart des DCDF ausdrücklich.
Zu diesem Austausch in Fernost passt unser Projekt "Mit China reden": Es schafft seit 2024 Räume für chinesische, deutsche und europäische Fachleute, um eigenständige chinesische Perspektiven zu globalen Fragen wie Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und globaler Ordnung sichtbar zu machen. So wirkt das Projekt einer sich verschärfenden Bipolarität zwischen den Ländern entgegen. Ebenfalls im Geiste der Themen und Region wirkte die Konferenz "Cities as Global Actors" , die wir im vergangenen Dezember im Roten Rathaus organisieren durften und zu der auch eine Vertreterin aus Berlins Partnerstadt Peking anreiste – ein weiterer Baustein, der zeigt: Europa ist stark, wenn es Brücken baut, nicht nur nach Peking, sondern auch in die eigene Gesellschaft. Denn das, was wir international üben, müssen wir auch hier beherrschen: den souveränen Umgang mit unterschiedlichen Interessen und die Fähigkeit, gemeinsame Linien zu finden, ohne die eigenen Werte zu verwässern.
Wenn Sie das auch selbst erleben und gestalten möchten, haben Sie in den kommenden Wochen mehrere Einstiegsmöglichkeiten: Am 15. April bringen wir das Weimarer Dreieck ins Abgeordnetenhaus von Berlin – mit Stimmen aus Berlin, Warschau und Paris. Wer seine eigenen Gesprächsfähigkeiten schärfen will, findet in unserer Fortbildung "Demokratie durch Dialog" (17. April) praxisnahe Werkzeuge. Und wer tiefer in die Sicherheitsarchitektur Europas einsteigen möchte, setzt seine Segel mit CGYPP, dem deutsch-tschechischen Fellowship-Flagschiff. Denn am Ende geht es um dasselbe: Handlungsfähigkeit durch Beziehung – ob in Peking, Prag oder in der eigenen Nachbarschaft.
Herzliche Grüße aus Dongcheng, Ihr Christian Johann
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+++ HEUTE: 25 JAHRE VERTRAG VON NIZZA +++ TREFFEN MIT ABGEORDNETEN: GEEA IN BUNDESTAG +++ MÄRZ: TERMIN IN DEUTSCHER BOTSCHAFT IN TOKIO +++ MAI: MODERATION IN VOLKSBÜHNE BERLIN IN PLANUNG +++ KI UND ERINNERUNGSKULTUR: AUSSICHTSREICHER PROJEKTANTRAG +++ MAI: PARLAMENTARIERABEND MIT GSI +++ EAB BEI ABENDESSEN MINISTERPRÄSIDENTENKONFERENZ OST +++ JUNI: SALON-KOOPERATION ZU WIRTSCHAFTSBEZIEHUNGEN MIT STIFTUNG AUßERGEWÖHNLICH BERLIN +++ |
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DEUTSCH-CHINESISCHES DIALOGFORUM 2026
Als zivilgesellschaftliches Forum zwischen der Volksrepublik China und der Bundesrepublik Deutschland fand in dieser Woche das Deutsch-Chinesische Dialogforum 2026 in Peking statt. Neben guten und intensiven Gesprächen der Mitglieder des Forums war die Teilnahme am Begrüßungsbankett von Premierminister Li Qing zu Ehren von Bundeskanzler Friedrich Merz in der Großen Halle eine große Auszeichnung und Ehre für das 2005 gegründete Format.
Die Europäische Akademie Berlin ist auf deutscher Seite für die organisatorische Betreuung des Forums verantwortlich, das erstmals seit 2019 wieder persönlich tagen konnte.
Mehr demnächst hier erfahren |
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HORIZONT & NETZWERK DEUTSCH-TSCHECHISCHE ZUSAMMENARBEIT
Was bleibt von europäischer Politik, wenn die Konferenzen vorbei und die Pressemitteilungen vergessen sind? Die Beziehungen. Genau darum kümmert sich drei Jahre lang unser Projekt "Horizont & Netzwerk", gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. Vernetzung, Medienproduktionen, Workshops – alles andere ist Nachrichten. Das hier ist Infrastruktur.
Ein Termin, der sich lohnt: Am 20. und 21. März 2026 kommen in Berlin Parlamentarier, Projektmacher und diejenigen zusammen, die auch sonst nur über den Tellerrand schauen. Auf dem Programm stehen Gespräche mit Bundestagsabgeordneten über strategische Beziehungen – nicht als Podiumsdiskussion fürs Protokoll, sondern als Arbeitstermin, Workshops zu Fundraising und nachhaltigen Partnerschaften. Und Zeit im Medienstudio gibt es auch noch: Um neue Projektideen zu entwickeln und digitale Formate zu testen. Wer also denkt, bilaterale Beziehungen besorgen die Außenministerien, irrt. Sie entstehen in Räumen wie diesem.
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ZWISCHEN VERTRAUEN UND VERFÜHRUNG - POPULISMUS ALS HERAUSFORDERUNG FÜR DIE DEMOKRATIE
Ihr Seminar an der Europäischen Akademie Berlin | 14.-17.05.2026
Sie lernen, wie Populismus Demokratien unter Druck setzt – und welche Werkzeuge Zivilgesellschaft und Politik dagegen stark machen. Sie nehmen konkrete Beispiele, klare Argumente und praxistaugliche Strategien mit, um Debatten souverän zu führen und demokratische Werte im Alltag zu verteidigen. Und das Beste? Anerkannt als Bildungszeit!
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BERLIN VERBINDET EUROPA: WEIMARER DREIECK UND DIE EUROPÄISCHEN FRAGEN VON MORGEN |
Am 15. April 2026 öffnet das Abgeordnetenhaus von Berlin seine Türen für eine Frage, die eigentlich selbstverständlich sein sollte, es aber nicht ist: Was bedeutet Europa im Alltag? Nicht in Brüssel, nicht in den Leitartikeln, sondern hier – zwischen S-Bahn-Ring und Bezirksamt.
Die EAB lädt im Gespräch nach Berlin, Warschau und Paris ein. Drei Städte, die wissen, wie schnell Geschichte umschlägt und wie wichtig europäische Zusammenarbeit ist. Die Abendgestaltung ist bewusst schlicht gehalten: eine Keynote, die den Rahmen spannt, ein Panel, das die Perspektiven aushält, und Publikumsfragen, die nicht als Alibi gedacht sind. Danach Empfang im Casino – der Ort, an dem Gespräche weiterlaufen, die auf der Bühne begonnen haben.
Wer kommt, geht nicht nur mit einer fundierteren Meinung, sondern auch mit besseren Kontakten. Das ist der europäische Unterschied. |
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SAVE THE DATES: EMPOWERED - EMOTIONEN, FINANZEN, NACHHALTIGKEIT (Erasmus+)
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Drei Themen, ein gemeinsamer Nenner: Wenn wir über Nachhaltigkeit reden, reden wir auch über Geld – und über das, was Entscheidungen im Alltag wirklich antreibt: Emotionen. Genau darum geht es in unserem Erasmus+ Projekt EmpowerED. Im Sommer 2026 stehen zwei Mobilitäten an; die Bewerbungsverfahren starten in Kürze.
Rumänien (9.–15. Juli 2026): Junge Menschen aus Europa und Jugendarbeiter:innen arbeiten gemeinsam an den Schnittmengen von Emotionen, Nachhaltigkeit und Finanzen – praxisnah, international, mit Blick auf das, was in der Bildungsarbeit funktioniert. Estland (23.–29. August 2026): Hier wird es spielerisch konkret: Junge Menschen entwickeln Escape Games, die komplexe Themen so übersetzen, dass sie hängen bleiben. Interesse? Dann melde dich direkt per E-Mail bei Ute – sobald die Ausschreibung startet, bekommst du alle weiteren Schritte.
Jetzt merken und Teil von etwas werden, das groß wird!
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BUILDING PREPAREDNESS EIN DEUTSCH-TSCHECHISCHER DIALOG ZUR EUROPÄISCHEN SICHERHEIT
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Wie bleibt Europa resilient? Angesichts neuer Bedrohungen bringt das Czech-German Young Professionals Program (CGYPP) 2026 junge Fachkräfte aus Deutschland und Tschechien zusammen, um über kollektive Verteidigungsbereitschaft und gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit zu diskutieren. In einem intensiven Dialog analysieren die Teilnehmenden Themen wie Energieunabhängigkeit, Infrastrukturschutz und Desinformation. Ziel ist es, durch enge bilaterale Kooperation die EU-Sicherheitsarchitektur zu stärken und die nächste Generation praxisnah auf künftige Krisen vorzubereiten.
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DEUTSCHLAND IM WANDEL SEIT SEINER EINHEIT
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Tauchen Sie ein in die bewegenden Tage des Berliner Mauerfalls von 1989 und entdecken Sie, wie die Deutsche Einheit unseren Alltag bis heute prägt. Ein Seminar in Berlin, das Perspektiven öffnet und zum Mitgestalten einlädt!
Als Bildungszeit anerkannt!
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FUTURE FESTIVAL BERLIN: NACHHALTIGE RÄUME FÜR ALLE
Berlin wächst, wird teurer, heißer – und politischer. Am 30. April 2026 bringt das Berlin Future Festival – Sustainable Spaces for All junge Menschen, Zivilgesellschaft, Kommunen und Expert:innen aus ganz Europa an einen Tisch. Ein Tag, der nicht über Nachhaltigkeit redet, sondern sie als Frage der Gerechtigkeit verhandelt.
Im Mittelpunkt: nachhaltige Stadtentwicklung, soziale Teilhabe und demokratische Mitgestaltung. Die jungen Teilnehmenden erarbeiten vorab eigene Ideen – und testen sie im Youth Vision Panel direkt im Gespräch mit Politik und Praxis. Dazu: Workshops, Projektpitches und Austauschformate, die aus guten Ansätzen konkrete nächste Schritte machen.
Mehr erfahren & anmelden!
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ARBEITEN AN EUROPA. WERDE TEIL DER AKADEMIE!
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Werden Sie studentische Hilfskraft im Team EAB. Die Stelle ist ab April mit 15 Wochenstunden zu besetzten. Die Deadline für Bewerbungen ist der 4. März 2026.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. |
Weitere Infos zur Stellenausschreiben findet ihr hier. |
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BERLIN: FREIRAUM FÜR IHRE VERANSTALTUNG
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Erleben auch Sie eine unvergessliche Zeit in der Europäischen Akademie Berlin im Grunewald und buchen Sie Ihre Konferenz, Ihren Workshop, Ihre Besprechung oder Ihre persönliche Feier in Berlin-Grunewald.
Räumlichkeiten und Catering, Verpflegung und Garten: Ein Tag, den Sie nicht vergessen werden.
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EUROPA BRAUCHT SIE. JETZT. |
Bei uns fließt Ihre Spende direkt und ohne Kompromisse in die Stärkung der europäischen Demokratie und unserer gesellschaftlichen Resilienz.
Als eingetragener, gemeinnütziger Verein und freier Träger garantieren wir, dass Ihre Spende sinnvoll und effizient eingesetzt wird. Sie unterstützt Bildung, Begegnung und Dialog. Damit machen Sie Europa im Alltag erfahrbar – für Berlinerinnen und Berliner und viele Menschen aus ganz Europa.
Ihre Spende wirkt doppelt! Denn wir setzen sie auch als Hebel in unseren Förderanträgen ein. So wird aus Ihrem Beitrag die Grundlage für Unterstützung von Bund, Ländern, Stiftungen und Partnerorganisationen. Auf unsere Arbeit setzen unter anderem das Auswärtige Amt, die Stiftung Mercator, die gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Stiftung Würth, die AWO, Hochschulen und zahlreiche Verbände. |
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LETZTE CHANCE ZUM RUGBY-SCHAUEN: DAS GROßE 6-NATIONS-HIGHLIGHT AM 14. MÄRZ!
Unsere Freunde vom Centre Français de Berlin organisieren mehrere Public Viewing Events rund um das legendäre Six Nations Tournament - und das in einer Atmosphäre wie in der besten Stadionkurve: große Leinwand, frisch gezapftes Bier, Hot Dogs und vor allem… echte Fans!
Der Eintritt ist frei, das besagte, frisch gezapfte Bier und die oben erwähnten Hot Dogs sind vor Ort erhältlich.
Ob in der Gruppe oder allein - seien Sie dabei und feuern Sie Ihre Mannschaft in mitreißender Atmosphäre an.
Link zur Homepage des CFP
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