31.08.2026 Newsletter EAB Für Vorname Nachname
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Liebe Freundinnen und Freunde der EAB,
wer in diesem Herbst zwanzig wird, hat gute Aussichten, das Jahr 2100 zu erleben. Bis dahin steigt das Medianalter in der EU auf 51,5 Jahre — so die Vorausberechnung von Eurostat vom April.
Die Weichen für dieses Europa werden jetzt gestellt, von Menschen, die das Ergebnis nicht mehr sehen. Viele dieser Entscheidungen fallen in Brüssel, aber auch in Paris, Warschau und Berlin, in Ministerien, Botschaften und Verbänden. Wer die Folgen tragen wird, sitzt selten mit am Tisch. Das ist keine Frage der Höflichkeit, sondern eine der Konstruktion.
Daran arbeiten wir. Vom 14. bis 18. November bringt unser Future of Democracy Lab dreißig junge Engagierte zwischen 18 und 24 Jahren aus Deutschland, Frankreich und Polen in Berlin zusammen — von Jugendlichen für Jugendliche konzipiert, kostenfrei, mit Treffen bei Abgeordneten und in politischen Institutionen. Bewerbungen sind bis zum 31. August möglich. Vorerfahrung braucht niemand.
Europa ist keine Erbschaft, die man weiterreicht. Es ist eine Baustelle, auf der jede Generation neu anfängt.
Herzliche Grüße Ihr Christian Johann |
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In Erinnerung an Beate Blasum
Wir trauern um Beate Blasum, die mehr als fünfzehn Jahre lang das Veranstaltungsmanagement der Europäischen Akademie Berlin getragen hat. Unzählige Gäste, Partnerinnen und Partner, Kolleginnen und Kollegen kannten sie als die Person im Hintergrund, die dafür sorgte, dass aus einer Veranstaltung ein gelungener Abend wurde – verlässlich, aufmerksam, nie um Aufmerksamkeit für sich selbst bemüht.
Beate Blasum ist am 30. Juli 2026 im Alter von 54 Jahren gestorben. Sie hinterlässt ihren Mann und drei Kinder. Nahe der Rezeption, dem Ort, an dem sie so viele Jahre gerne gearbeitet hat, ist ein stiller Ort des Erinnerns eingerichtet; dort liegt ein Kondolenzbuch aus. Wer sich eintragen möchte, ist willkommen – wir bitten um kurze Anmeldung an der Rezeption.
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| +++ AM SAMSTAG HÄLT DIE EUROPA-UNION BERLIN IHRE MITGLIEDERVERSAMMLUNG IN DER EAB AB +++ WEIMARER KOLLEG: ERSTE KOHORTE BESUCHT BERLIN, DAS TEAM UM DURING UND WEISSING LEGT MIT DER GEMEINNÜTZIGEN HERTIE-STIFTUNG LOS +++ WESTBALKAN-DEBATTE IM EUROPÄISCHEN HAUS IM NOVEMBER, MIT CHRISTIAN SCHMIDT +++ WIR BEREITEN UNS AUF DIE BERLIN FREEDOM WEEK VOR +++ IM DEZEMBER VERTIEFEN WIR UNSERE ZUSAMMENARBEIT IM OMAN +++ FÜR 2027 GEPLANTE AUSSTELLUNG: "VJOSA – THE LAST UNTAMED RIVER IN EUROPE", MATTHIAS LEUPOLD +++ |
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NACHBARSCHAFT, DIE MAN BUCHEN KANN
Das Thema hat Sie in der letzten Ausgabe am meisten interessiert: der Kulturzug Berlin–Warschau.
Es gibt Jubiläen, die man begeht. Dieses kann man buchen. Der Kulturzug ist ab sofort direkt über die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn erhältlich. Vom 24. September bis 10. Oktober 2026 hängt der Sonderwaggon an acht EuroCity-Fahrten auf der Strecke Berlin–Poznań–Warszawa, mit über 30 Veranstaltungen an Bord. Es braucht nur ein normales Zugticket, das Programm ist kostenfrei.
Möglich macht das das Land Berlin, gemeinsam mit allen Partnern entlang der Strecke — und allen voran die Senatskanzlei. Sie ehrt damit nicht nur 35 Jahre Städtepartnerschaft Berlin–Warschau, sondern zugleich 20 Jahre Oderpartnerschaft. Beides zusammen ergibt exakt diese Fahrt: Die beiden Hauptstädte stehen an den Enden, dazwischen liegt Poznań — Hauptstadt Großpolens und damit einer der acht Regionen, die sich seit 2006 an Oder und Neiße zusammengetan haben. Wer einsteigt, fährt durch beide Jubiläen.
Hier kurzen Bericht lesen und mehr dazu erfahren
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WIE VERÄNDERT DIE NEUE SICHERHEITSLAGE DEN OSTSEERAUM?
Neun Staaten liegen an der Ostsee, und lange galt sie als europäische Nebenstrecke: ein Meer für Fähren, Ferienhäuser und Bernstein. Heute liegen dort Datenkabel, Pipelines und Manöver — und Fragen, die niemand mehr für regional hält.
Über die militärische Seite wird derzeit viel gesprochen. Über die andere weniger: Was macht die verstärkte militärische Präsenz mit den Menschen an dieser Küste? Was passiert mit Kultur, öffentlicher Debatte und demokratischem Streit, wenn Verteidigung zum Alltagsthema wird?
Am 10. September 2026, 18:00 bis 20:30 Uhr, fragen wir in der Landesvertretung Schleswig-Holstein in Berlin nach — in unserer Reihe "Europa im Gespräch". Zu Gast: der Schriftsteller und Essayist Dr. Laurynas Katkus und Oliver Moody, Berlin-Korrespondent der Times und Autor von "Konfliktzone Ostsee". Der eine schreibt über das Innenleben der Region, der andere ist sie für sein Buch abgefahren. Zusammen ergibt das den doppelten Blick, um den es an diesem Abend geht. Durch den Abend führt Natascha Freundel von radio3 vom rbb.
Die Podiumsdiskussion wird als Aufzeichnung für die Radiosendung "Der zweite Gedanke" realisiert und entsteht in Kooperation mit dem Litauischen Kulturinstitut, der Academia Baltica e.V. sowie dem Europaministerium des Landes Schleswig-Holstein.
Hier geht es direkt zur Anmeldung
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EUROPE ON TRACK: DIE ZUKUNFT DER EU MITGESTALTEN
Prag. Pardubice. Potsdam. Berlin.
Acht Tage, vier Orte, zwanzig junge Leute aus Deutschland und Tschechien — und die Frage, wie Europa aussieht, wenn man es nicht aus Brüssel betrachtet, sondern aus dem Zug.
Vom 12. bis 19. Oktober 2026 fahren sie diese Strecke ab. Sie sitzen nicht in Seminarräumen und hören zu. Sie steigen aus und fragen nach — bei Jugendorganisationen, bei Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern, bei Passantinnen und Passanten auf der Straße: Wie funktioniert Demokratie hier, an diesem Ort? Was bedeutet Sicherheit, wenn man 23 ist? Wer entscheidet über Digitalisierung — und wer merkt etwas davon?
Am Ende steht kein Protokoll, sondern ein Stapel konkreter Vorschläge. Den übergeben sie im Europäischen Haus in Berlin, persönlich, an Vertreterinnen und Vertreter der EU. Danach fahren sie nach Hause und erzählen weiter.
Mitfahren kann, wer zwischen 18 und 28 ist. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Programmsprache Englisch, der digitale Kick-off am 24. September 2026 von 16:30 bis 19:30 Uhr verpflichtend. Die Plätze sind begrenzt; Bewerbungen von Menschen mit vielfältigen Hintergründen und Erfahrungen sind ausdrücklich erwünscht.
Bewerbungsschluss: 6. September 2026.
"Europe on Track" wird gefördert vom Auswärtigen Amt und kofinanziert von der Europäischen Union (Erasmus+). Durchgeführt von der Europäischen Akademie Berlin in Kooperation mit Post Bellum, Tschechien.
Hier mehr erfahren und bis zum 6. September 2026 bewerben
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DEMOKRATIE DURCH DIALOG: WIE WIR IN HITZIGEN DEBATTEN SOUVERÄN BLEIBEN
Was tun, wenn Diskussionen durch Whataboutism, Faktenverdrehung oder persönliche Angriffe aus dem Ruder laufen? Im Rahmen von Europe Direct Berlin laden wir am 11. September 2026 (12:00 bis 16:00 Uhr) zum interaktiven Workshop „Demokratie durch Dialog“ in den C-SPACE BERLIN ein. Unter der Leitung von Prof. Gernot Wolfram (Publizist und Professor für Medien- und Kulturmanagement) lernt ihr, manipulative Gesprächsstrategien wie den Gish-Galopp zu durchschauen, gelassen zu reagieren und Debatten wieder auf eine sachliche Ebene zu lenken. Statt Frontalunterricht erwarten euch praxisnahe Übungen mit Beispielen aus Alltag und Social Media. Im Anschluss laden wir von 16:00 bis 19:00 Uhr zum gemeinsamen Hoffest ein.
Da die Plätze begrenzt sind, könnt ihr euch bis zum 1. September 2026 mit einem kurzen Motivationsschreiben (max. eine halbe Seite) per E-Mail an Ute Böhr (ub@eab-berlin.eu) bewerben.
Hier alle Infos finden und bis zum 1. September 2026 bewerben
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KLIMASCHUTZ NEU DENKEN BEIM AUTUMN LAB 2026
Nur noch wenige Tage bis zum Bewerbungsschluss: Wie lässt sich die Klimakrise bewältigen, ohne im klassischen europäischen Paradigma von reinem Verzicht steckenzubleiben? Gemeinsam mit der Freien Universität Berlin suchen wir beim Autumn LAB 2026 nach frischen Impulsen für Berlin – inspiriert von bewährten Lebens- und Wirtschaftsweisen aus dem Globalen Süden.
Das hybride Format kombiniert drei vertiefende Online-Sessions ab dem 20. Oktober 2026 mit einem intensiven Praxiswochenende vom 6. bis 8. November 2026 in der Europavilla Berlin. Auf dem Programm stehen interaktive Planspiele, Co-Creation-Workshops und ein stadtökologischer Spaziergang. Dank der Förderung durch Engagement Global (BMZ) und die Lotto-Stiftung Berlin beträgt der Teilnahmebeitrag inklusive Verpflegung und Übernachtung nur 35 Euro. Die Bewerbungsfrist endet am 31. August 2026.
Hier alle Informationen entdecken und bis zum 31. August bewerben
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DEMOKRATIE DURCH DIALOG: WIE WIR IN HITZIGEN DEBATTEN SOUVERÄN BLEIBEN
Der Trick ist alt und funktioniert immer noch. Ihr Gegenüber legt Ihnen in neunzig Sekunden zwölf Behauptungen vor die Füße. Jede einzelne wäre zu widerlegen — aber nicht alle zwölf, nicht hier, nicht jetzt. Während Sie noch bei der ersten sind, hat der Raum längst entschieden, wer souverän wirkt. Das Verfahren hat einen Namen: Gish-Galopp.
Am 11. September 2026, 12:00 bis 16:00 Uhr, üben wir die Gegenwehr. Im C*SPACE in Weißensee, einer ehemaligen Möbelfabrik in der Langhansstraße 86, im Rahmen von EUROPE DIRECT Berlin. Leitung: Prof. Gernot Wolfram, Publizist und Professor für Medien- und Kulturmanagement an der Hochschule Macromedia.
Kein Frontalunterricht. Vier Stunden Übung an Fällen aus Alltag und Social Media: Whataboutism erkennen, bevor er wirkt. Ruhig bleiben, wenn es persönlich wird. Ein Gespräch zurückholen, das gerade abbiegt.
Die Plätze im Workshop sind begrenzt. Bewerben Sie sich bis zum 1. September 2026 mit einem kurzen Motivationsschreiben (max. eine halbe Seite) per E-Mail an Ute Böhr.
Ab 16:00 Uhr geht es in den Innenhof — und dorthin sind alle eingeladen, auch ohne Workshop (s. u.). Hoffest bis 19:00 Uhr — offen für alle, Anmeldung erbeten. Tram M12 und M13 halten vor der Tür.
Hier alle Infos finden und bis zum 1. September 2026 bewerben
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MEINUNG TRIFFT MUT
Echte Debattenkultur entsteht nicht in Parlamenten. Sie entsteht dort, wo jemand widerspricht — und man trotzdem stehen bleibt.
Am 11. September 2026, 16:00 bis 19:00 Uhr, wird der Innenhof des C*SPACE in Weißensee zum Treffpunkt: Hoffest "Laut gedacht". Getränke, Snacks, eine ehemalige Möbelfabrik in der Langhansstraße 86 — und Leute, die nicht alle dasselbe denken.
Meinung sagen. Zuhören. Widersprechen. Oder einfach den Abend genießen. Alles davon ist erlaubt, nichts ist Pflicht. Wer nachmittags im Workshop war, denkt weiter; wer nicht dabei war, ist genauso willkommen. Eine vorherige Teilnahme ist ausdrücklich nicht nötig.
Bringen Sie mit, wen Sie wollen. Alle Blickwinkel sind willkommen, gerade die unbequemen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Für die Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 1. September 2026. Tram M12 und M13 halten vor der Tür.
Hier kostenlos anmelden und beim Hoffest dabei sein
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FUTURE OF DEMOCRACY LAB: DIE DEMOKRATIE VON MORGEN GESTALTEN
In welcher Gesellschaft wollen wir eigentlich leben und wer bestimmt die Regeln von morgen? Vom 14. bis 18. November 2026 bringt das Future of Democracy Lab 30 junge Engagierte im Alter von 18 bis 24 Jahren aus Deutschland, Frankreich und Polen in Berlin zusammen. Fünf Tage lang entwickeln die Teilnehmenden eigene Zukunfts- und Projektideen - mit dem klaren Fokus auf Praxis statt Theorie. Neben interaktiven Workshops stehen direkte Treffen mit Abgeordneten, Besuche in politischen Institutionen und der Austausch mit zivilgesellschaftlichen Netzwerken auf dem Programm.
Das Besondere: Das Format wird von Jugendlichen für Jugendliche gestaltet. Vorerfahrungen braucht niemand – wir ermutigen ganz bewusst auch jene, deren Stimmen in Debatten sonst oft zu kurz kommen. Als Bestätigung für den Lebenslauf erhalten alle Teilnehmenden am Ende einen offiziellen Youthpass. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Programmsprache ist Englisch. Bewerbungen sind bis zum 31. August 2026 möglich.
Hier mehr erfahren und bis zum 31. August 2026 bewerben
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KULTURZUG VERBINDET BERLIN & WARSZAWA
Ab 24. September heißt es wieder: Einsteigen, zuhören und mitreisen! Der beliebte Kulturzug rollt im Herbst erneut auf der Schienenstrecke zwischen Berlin und Warszawa. Bei insgesamt acht Fahrten bis November verwandelt sich der Eurocity für einen Vormittag in einen lebendigen Kulturraum. Anlass der Reise ist ein besonderes Jubiläum: 35 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Warszawa, die mit einem hochkarätigen, zweisprachigen Programm aus Lesungen, Talks und Live-Musik gefeiert wird.
Ein Zwischenstopp mit Symbolkraft bleibt Poznań: Die Stadt ist seit Beginn fester Teil der Route und war erst im Mai Gastgeberin des Spitzentreffens der Oder-Partnerschaft, die dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert und vier deutsche Länder mit vier polnischen Woiwodschaften verbindet. Dass der Zug hier hält, ist gelebte europäische Kooperation. Auch auf Förderseite gibt es Rückenwind: Neben dem Land Berlin, der Lotto-Stiftung Berlin, dem Deutschen Polen-Institut, PKP Intercity und der Deutschen Bahn unterstützt erstmals das Bundesministerium für Verkehr das Projekt.
Hier klicken und mehr erfahren
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DEMOKRATIE DARF NICHT AM GELD SCHEITERN
Ein Busticket, Arbeitsmaterialien oder ein kleines Verpflegungsgeld - oft scheitert die Teilnahme an politischer Bildung an ganz alltäglichen Beträgen. Während in Sonntagsreden viel über europäische Werte gesprochen wird, entscheidet im Alltag häufig der Geldbeutel darüber, wer mitreden darf und wer draußen bleibt. Unsere Spendenarbeit setzt genau dort an: Wir räumen finanzielle Hürden ab, damit politische Bildung allen zugänglich ist.
Mit Ihrem Beitrag finanzieren Sie Anschauungsmaterial für Schulklassen, übernehmen Reisekosten für sozial benachteiligte Jugendliche und tragen politische Debatten heraus aus Hörsälen direkt in den öffentlichen Raum. Wer die Chance erhält mitzudiskutieren, entwickelt ein Gespür für Demokratie - und wer versteht, packt Veränderung selbst an.
Jetzt spenden und echte Bildungschancen ermöglichen
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IHRE MITGLIEDERVERSAMMLUNG. IM GRUNEWALD.
Verbände tagen, Unternehmen klausurieren — und beides scheitert selten am Inhalt, meistens an der Logistik. Die Europavilla nimmt sie Ihnen ab: Seminarräume, Technik, Übernachtung und Catering unter einem Dach, zwanzig Minuten vom Ku'damm und trotzdem im Wald.
November und Dezember 2026 sind nahezu ausgebucht. Die Kalender für 2027 und 2028 sind ab sofort offen — Jahresauftakt, Vorstandsklausur, Strategietage.
Räume im 360°-Rundgang erkunden und Wunschtermin sichern
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SCHWEIZER AUSSENPOLITIK & GEOPOLITIK
Die Schweiz ist eine zentrale Drehscheibe des globalen Multilateralismus. Der Außenpolitik-Newsletter von SWI swissinfo.ch liefert wöchentlich fundierte Einblicke und Analysen aus Genf und Bern – von internationalen Neutralitätsfragen bis zum Verhältnis zur EU. Er bietet einen wertvollen Blick über den Tellerrand für alle, die europäische Politik im globalen Kontext verstehen möchten. Ergänzend beleuchtet das Format aktuelle Zukunftsfragen rund um Diplomatie, KI und den globalen Handel. Das Angebot ist kostenfrei auf Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.
Hier anmelden und den Newsletter abonnieren
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EUROPÄISCHE SOLIDARITÄT ÜBER GRENZEN HINAUS
Am 19. August wurde weltweit der Tag der humanitären Hilfe begangen, um den unermüdlichen Einsatz von Helferinnen und Helfern in Krisengebieten zu würdigen. Laut UN-Schätzungen sind im Jahr 2026 rund 252 Millionen Menschen auf lebensrettende Unterstützung angewiesen. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten nehmen dabei eine globale Führungsrolle ein: Mit einem Hilfsbudget von 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2026 gehört die EU weltweit zu den größten Gebern. In enger Zusammenarbeit mit UN-Agenturen und NGOs leisten die Teams vor Ort bedarfsgerechte Hilfe – stets geleitet von den vier Grundprinzipien Menschlichkeit, Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit.
Die EU-Kampagne "Voices of Humanity" rückt die Menschen in den Mittelpunkt, die unter schwierigsten Bedingungen die Grundversorgung in Krisenregionen sichern. Sie macht die Realität europäischer Hilfseinsätze weltweit sichtbar und zeigt, wie Unterstützung vor Ort nicht nur das Überleben sichert, sondern Betroffenen auch ein Stück Normalität zurückgibt.
Hier die Kampagne "Voices of Humanity" entdecken
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MEDIENKOMPETENZ STÄRKEN: FORTBILDUNGEN ZUM EU-PLANSPIEL #FAKTODERFAKE
Wie wollen wir in der EU mit Hate Speech und Deep Fakes umgehen? Vor dieser Leitfrage lässt das Planspiel #FaktOderFake junge Menschen im Unterricht oder bei Jugendveranstaltungen selbst verhandeln. Ziel ist es, für die Unterscheidung zwischen Fakten und Fake News zu sensibilisieren. Die Module reichen von Bingo, Puzzle und einem Kurzplanspiel bis zu Pub Quiz und Zukunft-Posts; sie lassen sich einzeln oder aufeinander aufbauend einsetzen und stärken dabei die Medienkompetenz der Teilnehmenden. Entwickelt wurde das Planspiel von der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland gemeinsam mit den deutschen Ländern und der Agentur planpolitik. Der Materialkompass des Verbraucherzentrale Bundesverbands hat das Material erneut mit seinem Qualitätssiegel ausgezeichnet, diesmal mit "sehr gut".
Um das Spiel optimal einsetzen zu können, werden im 2. Halbjahr 2026 vier kostenlose Fortbildungen angeboten – im Schwerpunkt für Berliner Lehrkräfte der Sekundarstufe, darüber hinaus für Berliner Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Jugendbildung. Die Teilnehmenden spielen die Module selbst an und erhalten didaktische Hinweise sowie praxisnahe Anregungen für die Umsetzung; das Material steht kostenfrei zur Verfügung und kann anschließend direkt eingesetzt werden. Referentin ist Katja Sinko (planpolitik). Geplant sind die vier Termine im September und November 2026 an gut erreichbaren Orten in Berlin (z. B. Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Rotes Rathaus), jeweils ganztägig von ca. 10:00 bis 15:30 Uhr. Eine Anerkennung durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie die Aufnahme in den Fortbildungskalender des Berliner Landesinstituts für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ) sind vorgesehen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Hier Termine entdecken und kostenlos für die Fortbildung anmelden
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BERLINER TOUR D'EUROPE FÜR BERUFSSCHULEN
Die EU ist in Berlin präsenter als gedacht – viele Orte, Gebäude und Projekte der Stadt wurden durch EU-Mittel ermöglicht. In der beruflichen Bildung gilt Europa dennoch oft als abstrakte Ebene ohne Bezug zum eigenen Alltag. Genau hier setzt die Berliner Tour d'Europe 2026 an, ein von der Berliner Senatskanzlei gefördertes Projekt für Auszubildende sowie Berufsfachschülerinnen und -schüler. Das niedrigschwellige, erfahrungsorientierte Format macht europäische Zusammenhänge vor Ort greifbar und eröffnet den Teilnehmenden Orientierung und Beteiligungsmöglichkeiten.
Für die Teilnehmenden ist das Angebot kostenlos. Das Projekt läuft über eine gesamte Woche; die einzelne Klasse ist jeweils einen Tag dabei. Pro Tag können je nach Gruppengröße zwei bis drei Gruppen teilnehmen, die Begleitung durch Lehrkräfte ist erforderlich. Die Plätze sind entsprechend begrenzt.
Zur Wahl stehen zwei Formate. Die Tour mit dem Rad verbindet Bewegung und Stadterkundung mit interaktiven Übungen und stärkt nebenbei den Klassenzusammenhalt; Träger dieses Angebots ist Berlin on bike, das über Termine, Programm und Anmeldung auf einer eigenen Seite informiert. Die Tour mit dem Bus folgt einem Peer-to-Peer-Konzept: Moderiert von Lehramtsstudierenden der Freien Universität Berlin wird der Bus zum mobilen Klassenzimmer. Geplanter Zeitraum ist der 30. November bis 4. Dezember 2026, jeweils 09:00 bis 15:00 Uhr. Anmeldungen laufen hier über eine formlose Interessensbekundung an die FU.
Hier alle Infos zur Berliner Tour d'Europe und zu beiden Anmeldewegen
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SACHBEARBEITUNG FINANZEN UND FÖRDERMITTEL
Zuwendungsrecht ist eine unterschätzte Disziplin. Wer es beherrscht, entscheidet mit darüber, welche Projekte stattfinden — und welche an einem Verwendungsnachweis scheitern. Bei uns entscheidet es darüber, ob eine Delegation nach Warschau fährt, ob ein Planspiel in einer Berufsschulklasse ankommt, ob zwanzig junge Leute aus Prag nach Berlin reisen.
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir eine Sachbearbeitung Finanzen und Fördermittel (m/w/d), in Vollzeit, Teilzeit möglich.
Die Aufgabe: eigenverantwortliche Finanzbuchhaltung und das Management öffentlicher Zuwendungen von Bund, Land und EU. Die Perspektive: Die Stelle ist so angelegt, dass Sie schrittweise Verantwortung übernehmen und mittelfristig in eine zentrale Leitungsfunktion der Verwaltung hineinwachsen können. Wir suchen also nicht nur für heute.
Dazu: flexible Arbeitszeiten mit 40 % mobilem Arbeiten, 30 Tage Urlaub, Vergütung in Anlehnung an TV-L 9b — und ein Haus, in dem am Ende des Tages sichtbar ist, wofür die Zahlen da waren.
Sie kennen sich im Förder- und Zuwendungsrecht aus und arbeiten präzise? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis zum 9. September 2026. Ab kommender Woche beantwortet Sarah Eilingsfeld Ihre Fragen zur Stelle.
Alle Details zur Stellenausschreibung entdecken und jetzt bewerben
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WAS BLEIBT, WENN MEHRHEITEN WECHSELN
Am 20. September wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus. In den kommenden Wochen gehört die Stadt denen, die um Stimmen werben.
Über wechselnde Mehrheiten hinweg gibt es hier eine Konstante: Berlin hat sich immer wieder für Europa entschieden. Die institutionelle Förderung durch das Land Berlin, die Zusammenarbeit mit der Senatskanzlei und die Unterstützung als EUROPE DIRECT Berlin durch die Europäische Union ermöglichen unsere Arbeit – und diesen Newsletter, Woche für Woche. Dafür danken wir, und ebenso allen Partnerinnen und Partnern im Land Berlin, mit denen wir das Jahr über zusammenarbeiten: in den Verwaltungen, den Bezirken, den Schulen, den Häusern der politischen Bildung.
Als gemeinnützige und überparteiliche Akademie wägen wir in diesen Wochen sorgfältig ab, was wir anstoßen und sichtbar machen. Allen Kandidatinnen und Kandidaten wünschen wir einen fairen und respektvollen Wahlkampf. |
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