28.09.2026 Newsletter EAB Für Vorname Nachname
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Liebe Freundinnen und Freunde der EAB,
vierundachtzig Menschen, zwei Tage, eine Kamera. Die ARD hat Bürgerinnen und Bürger zusammengesetzt, quer durch Alter, Herkunft und politische Haltung, und sie reden lassen. Das Leibniz-Institut für Medienforschung hat mitgeschrieben. Vorher fanden 85 Prozent der Eingeladenen, konstruktive Gespräche zwischen Andersdenkenden seien selten geworden. Hinterher sagten 92 Prozent, genau das habe stattgefunden: offen, ohne Vorurteile. Nicht repräsentativ, aber nachlesenswert.
Es fehlt also nicht die Bereitschaft. Es fehlt der Raum. In Berlin wohnen wir dicht beieinander und sprechen erstaunlich selten miteinander: im Treppenhaus, im Wartezimmer, an der Kasse. Wer soll den ersten Satz sagen, und worüber?
Räume kann man aufmachen. Morgen ab 16 Uhr öffnet der Hof im C*SPACE in Weißensee. Barbara Gessler begrüßt, Lu Noboa macht Stand-up, danach gibt es keine Tagesordnung mehr. Sie müssen an keinem Workshop teilgenommen haben. Sie müssen niemanden kennen.
Ein Hof, ein Septemberabend, Menschen, die dieselben Fragen umtreiben. Mehr braucht es nicht, damit aus einer Meinung ein Gespräch wird.
Herzliche Grüße Ihr Christian Johann |
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| +++ ATHEN KOMMT NACH GRUNEWALD: AM MONTAG IST GRIECHENLANDS BOTSCHAFTER ALEXANDROS PAPAIOANNOU ZU GAST IN DER EAB +++ KARPACZ: EAB-DIREKTOR CHRISTIAN JOHANN DISKUTIERT DIESE WOCHE AUF DEM FORUM EKONOMICZNE ÜBER SOZIALES KAPITAL – DEN ROHSTOFF, DEN KEINER BESTELLEN KANN +++ LETZTE CHANCE: DIE AUSSTELLUNG ZUM JÜDISCHEN LEBEN IN OSTMITTELEUROPA HÄNGT NUR NOCH BIS FREITAG IM ABGEORDNETENHAUS +++ |
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HOFFEST LAUT GEDACHT: MEINUNG TRIFFT MUT IM C*SPACE
Der Tag hört nicht auf, wenn die Workshops enden. Ab 16:00 Uhr öffnet der Hof im C*SPACE – für alle, auch für die, die den Nachmittag nicht mitgemacht haben.
Barbara Gessler, Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, begrüßt, danach übernimmt Lu Noboa mit Stand-up. Und dann passiert das, wofür es keine Tagesordnung gibt: Kaltgetränke, Snacks, ein Hof in Weißensee an einem Septemberabend und Menschen, die sich für dieselben Fragen interessieren wie Sie. Manche Gespräche fangen erst nach dem Programm an.
Freitag, 11. September, 16 bis 19 Uhr, C*SPACE Berlin. Kommen Sie allein oder bringen Sie jemanden mit. Über eine kurze Anmeldung freuen wir uns für die Planung – Bedingung ist sie nicht.
Alle Informationen und Anmeldung
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ARTISTIC FREEDOM NOW! EIN GESETZ FÜR DIE KUNSTFREIHEIT?
Wenn Regierungen Intendanten austauschen und Fördertöpfe an Wohlverhalten knüpfen, hilft Empörung wenig. Es braucht Regeln. Ob ein European Artistic Freedom Act sie liefern kann, diskutieren Claudia Roth, Milo Rau, Katalin Krasznahorkai und Heidi Wiley. Keynote: Sanjay Sethi. Grußworte: Barbara Gessler und Manos Tsangaris. Es moderiert Christian Johann.
Mittwoch, 23. September, 14 bis 16 Uhr, Europäisches Haus, Unter den Linden 78. Auf Englisch, kostenfrei, Anmeldung bis 22. September.
Eine Veranstaltung der Artistic Freedom Initiative und der European Alliance of Academies mit der Akademie der Künste und der Koalition Resistance Now! Together, in Kooperation mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland.
Zur Anmeldung
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11. September, 12 bis 16 Uhr, C*SPACE — Für beide Workshops gibt es kurzfristig Restplätze: Manipulationsmuster erkennen mit Gernot Wolfram, vom Reden ins Tun mit den Radikalen Töchtern. Eine formlose Mail an Ute Böhr genügt.
16. September, 18:30 Uhr, Felleshus der Nordischen Botschaften — 75 Jahre Deutschland–Schweden. Ruth Jacoby war schwedische Botschafterin in Deutschland, Joachim Rücker deutscher Botschafter in Schweden; es moderiert Dominik Rzepka, das Grußwort spricht Veronika Wand-Danielsson. Eintritt frei, Anmeldung erbeten.
22. Oktober, Prag — Deutsch-tschechische Side Session auf der Sicherheitskonferenz Resilient Europe: "From the Trench to the Joystick". Anreise und Unterkunft übernimmt die EAB. Freie Plätze auf Nachfrage bei Magdalena Weißing.
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Albanien hat inzwischen alle 33 Verhandlungskapitel eröffnet und die ersten geschlossen. Botschafterin Adia Sakiqi war bei uns zu Gast: fünfzehn Jahre Simultandolmetscherin, dann Diplomatie. Ein Gespräch über den Westbalkan, über alte Bilder aus den Neunzigern – und über Besa, ein Ehrenwort, das Gastfreundschaft zur Pflicht macht. → Der Bericht
Eine Woche zuvor: acht Uhr dreißig, Kaffee im Garten, Rechtsstaat auf dem Tisch. Irlands Botschafterin Maeve Collins traf in der EAB auf Wissenschaft und Zivilgesellschaft. → Wie das aussah
Am Montag kommt Griechenlands Botschafter Alexandros Papaioannou. Wer Europa verstehen will, fängt bei den Nachbarn an.
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NEUE GEBÜHR FÜR BILLIGE ONLINE-BESTELLUNGEN
Ab dem 1. November erheben die EU-Staaten eine Bearbeitungsgebühr auf kleine Online-Bestellungen aus Drittstaaten. Der Grund sind die Kontrollkosten des Zolls: rund sechs Milliarden Pakete allein 2025, neun von zehn aus China. Zahlen sollen die Handelsplattformen, nicht die Kundinnen und Kunden. Die genaue Höhe legt die Kommission noch fest.
→ Mehr dazu bei Zeit Online
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WAS BLEIBT, WENN MEHRHEITEN WECHSELN
Am 20. September wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus. Bis dahin gehört die Stadt denen, die um Stimmen werben.
Eines hat über alle Wechsel hinweg gehalten: Berlin hat sich immer wieder für Europa entschieden. Die institutionelle Förderung durch das Land, die Zusammenarbeit mit der Senatskanzlei und verschiedenen Senatsverwaltungen und die Unterstützung als EUROPE DIRECT Berlin durch die Europäische Union tragen unsere Arbeit – und diesen Newsletter. Dafür danken wir. Und ebenso allen, mit denen wir das Jahr über arbeiten: in den Verwaltungen, den Bezirken, den Schulen, den Häusern der politischen Bildung.
Als überparteiliche Akademie wägen wir in diesen Wochen genau ab, was wir anstoßen. Allen Kandidatinnen und Kandidaten wünschen wir einen fairen Wahlkampf. |
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WEITERSAGEN
Sie kennen jemanden, der morgen Abend nichts vorhat und trotzdem gern mit Fremden redet? Leiten Sie diesen Newsletter weiter – abonnieren kann man ihn hier.
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