26.10.2026 Newsletter Europäische Akademie Berlin Für Vorname Nachname
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Liebe Freundinnen und Freunde der EAB,
1,1 Prozent. So stark wächst die Wirtschaft im Euroraum in diesem Jahr, schätzt der Internationale Währungsfonds in seinem neuen Weltwirtschaftsausblick. Die USA kommen auf 2,3 Prozent. Für Deutschland hat der Fonds seine Erwartung binnen drei Monaten fast verdoppelt, auf 1,3 Prozent.
Für Deutschland ist das eine gute Nachricht. Aber Wachstum ist nur eine Währung der Stärke. Die zweite heißt Anziehungskraft: Wollen andere dazugehören? Daran gemessen ist Europa kein Nachzügler. Vor seiner Tür stehen Länder, die Justiz und Verwaltung umbauen, um hineinzukommen. Über jeden Beitritt entscheidet auch Berlin mit, denn Mitglied wird nur, wer die Zustimmung aller Mitgliedstaaten hat.
Was das heißt, verhandeln junge Europäerinnen und Europäer am 27. November bei uns. Am Vormittag simulieren sie den Beitritt Albaniens, das alle Kapitel eröffnet hat und bis 2027 abschließen will. Am Nachmittag tragen sie ihre Ergebnisse in einen offenen Kreis in der Europavilla, zu Botschafterin Adia Sakiqi und zu Gästen aus Auswärtigem Amt und Europäischer Kommission. Wer mitreden will, nimmt sich einen freien Stuhl. Die Diskussion ist auf Englisch, der Eintritt frei.
Die eine Währung rechnet der Währungsfonds aus. Die andere entsteht, wenn jemand einen freien Stuhl sieht und sich setzt.
Herzliche Grüße Ihr Christian Johann |
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+++ ARGENTINIEN IM GRUNEWALD: BOTSCHAFTERIN BETINA PASQUALI WAR VERGANGENE WOCHE IN DER EAB ZU GAST. ES GING UM TRANSITIONAL JUSTICE, UM PUBLIC DIPLOMACY UND UM DAS JAHR, IN DEM ARGENTINIEN ALS ERSTES LAND SÜDAMERIKAS DEN VORSITZ DER INTERNATIONAL HOLOCAUST REMEMBRANCE ALLIANCE FÜHRT. FORTSETZUNG FOLGT. +++ GENUA: MANUEL KNAPP ERZÄHLT AUF DER KONFERENZ "THE UNIVERSITY WITHOUT BORDERS", WIE AUS EINER BEWEGUNG EIN INSTITUT WURDE. 1959 ENTSTAND DAS "BILDUNGSWERK EUROPÄISCHE POLITIK", DAS HEUTIGE INSTITUT FÜR EUROPÄISCHE POLITIK. VIER JAHRE SPÄTER ÖFFNETE DAS EUROPAHAUS BERLIN, HEUTE DIE EUROPÄISCHE AKADEMIE BERLIN. ZUM BERICHT +++ |
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HOW STRONG IS EUROPE? ALBANIENS WEG IN DIE EU
Über Jahrzehnte war Albanien das abgeschlossenste Land Europas. Heute hat es alle 33 Kapitel seiner Beitrittsverhandlungen eröffnet und will sie bis 2027 abschließen. Das ist ehrgeizig, für Tirana und für Brüssel. Was muss Albanien noch liefern? Ist die Union bereit zu wachsen? Und was bedeutet Erweiterung für die, die mit ihr leben werden, vor allem für die Jungen?
Am Vormittag verhandeln junge Europäerinnen und Europäer den Beitritt in einer Simulation. Am Nachmittag kommen sie mit ihren Ergebnissen in die Europavilla. Die albanische Botschafterin Adia Sakiqi eröffnet. Dann sprechen Vertreterinnen und Vertreter des Auswärtigen Amts, der Europäischen Kommission und der albanischen Regierung (angefragt). Das Format heißt Fishbowl. Der Kreis bleibt offen. Wer etwas zu sagen hat, nimmt sich einen freien Stuhl. Danach spielt albanische Klaviermusik, es folgt ein Empfang.
Freitag, 27. November 2026, 16:30 bis 18:00 Uhr | Europavilla der Europäischen Akademie Berlin, Bismarckallee 46/48, 14193 Berlin | auf Englisch | Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
In Kooperation mit der Botschaft der Republik Albanien.
Programm und Anmeldung
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DIE ARKTIS IM UMBRUCH: EUROPAS HOHER NORDEN UND DEUTSCHLANDS ROLLE
Das Eis geht. Die Schiffe kommen. Wo früher Packeis lag, öffnen sich Seewege, und um Rohstoffe wird gerungen. Russland baut seine militärische Präsenz aus, China verstärkt sein Engagement. Seit Finnland und Schweden in der NATO sind, ordnet sich die Sicherheit im Hohen Norden neu. Was heißt das für Europa, was für Berlin?
Die dritte Folge von "Unmute Europe" zeichnen wir live mit Publikum auf. Auf dem Podium sitzen Ilkka Myllymäki, Erster Botschaftssekretär der Botschaft von Finnland, und Dr. Michael Paul, Gastdozent der Stiftung Wissenschaft und Politik und Mitautor der SWP-Studie zu Deutschland als arktischem Sicherheitsakteur. Es moderieren Christoph Siekermann (Europapodcast) und Manuel Knapp (EAB). Danach sind Ihre Fragen dran.
Dienstag, 27. Oktober 2026 | Einlass 18:00 bis 18:20 Uhr, Aufnahme ab 18:30 Uhr | Studio Chérie, Hobrechtstraße 65, 12047 Berlin-Neukölln
Programm und Anmeldung
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DEUTSCH-UNGARISCHES JUNGES FORUM: LETZTE PLÄTZE BIS MONTAG
Im Sommer 1989 öffnete sich an der ungarisch-österreichischen Grenze für ein paar Stunden ein Tor im Eisernen Vorhang. Paneuropäisches Picknick hieß das damals. So heißt heute auch eines von drei Youth Labs, in denen junge Menschen zwischen 18 und 30 aus Deutschland und Ungarn über ihr gemeinsames Europa diskutieren. Die beiden anderen Labs behandeln Medienpluralismus und Pressefreiheit sowie Engagement und Einfluss.
Auf dem Programm stehen außerdem ein Besuch im Deutschen Bundestag, die Europarede der Konrad-Adenauer-Stiftung und ein Empfang in der Botschaft von Ungarn mit Grußworten der ungarischen Außenministerin und des deutschen Außenministers. Gesucht sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Deutsch und Englisch auf mindestens B2-Niveau. Teilnahme und Unterkunft sind kostenfrei, die Anreise wird bezuschusst.
Die Bewerbung für die letzten Plätze läuft bis Montag, 19. Oktober. Einzureichen sind ein Lebenslauf, ein Motivationsvideo von höchstens zwei Minuten und ein Kurzessay. Aus Deutschland geht die Bewerbung an Vivien Vetterling, aus Ungarn an das Deutsch-Ungarische Jugendwerk.
8. bis 10. November 2026, Europäische Akademie Berlin und weitere Orte in Berlin. Eine Veranstaltung der EAB und des Deutsch-Ungarischen Jugendwerks, gefördert durch das Auswärtige Amt und das ungarische Außenministerium, in Kooperation mit der Andrássy Universität Budapest.
Mehr Informationen
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AUS DEM EUROPE DIRECT BERLIN
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EU-ERWEITERUNG: DIE UNION BAUT AM EIGENEN HAUS
Wer anbauen will, muss die Statik prüfen. Die Europäische Kommission hat ein Paket vorgelegt, das Arbeitsweise, Politikfelder und Haushalt der EU auf künftige Erweiterungen vorbereiten soll. Zugleich soll es den Schutz der europäischen Werte und der Rechtsstaatlichkeit stärken. Angekündigt hatte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Schritt in ihrer Rede zur Lage der Union 2023, den Auftrag gab der Europäische Rat.
Weitere Informationen der Europäischen Kommission
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KANN MAN DEMOKRATIE LERNEN?
Japan und Deutschland suchen die Antwort am Montag, 2. November, im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin. Das Symposium "Democracy as Practice" fragt, was politische Bildung jenseits des Klassenzimmers leisten kann. Auf Englisch, auch online. Anmeldung
WO STEHT DER WESTBALKAN DREI JAHRZEHNTE NACH DAYTON?
Christian Schmidt, von 2021 bis 2026 Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, blickt am Mittwoch, 11. November, im Europäischen Haus nach vorn. Der Saal ist voll, die Warteliste ist offen. Zur Warteliste
WIE NAH SIND SICH DEUTSCHLAND UND TAIWAN?
Sieben Panels, zwei Tage, unter anderem mit Bonnie Glaser und Stephan Thome: die 5th Berlin Taiwan Conference am 12. und 13. November in der Staatsbibliothek zu Berlin. Auf Englisch. Anmeldung
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CYBERANGRIFF AUF DIE HAUPTSTADT: WIE VERWUNDBAR IST BERLIN?
Ein Montagmorgen. Die Bürgerämter sind offline, die Anzeigetafeln der S-Bahn bleiben schwarz. Wer übernimmt jetzt Verantwortung? Und wie arbeiten Berlin, der Bund und die europäischen Partner zusammen, wenn es ernst wird? Die Europa-Union Berlin und ihr Medienpartner Europapodcast fragen nach, mit der Sicherheitsexpertin Nina Locher von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr | Studio Chérie, Hobrechtstraße 65, 12047 Berlin-Neukölln | nur 20 Plätze, Anmeldung erforderlich
Weitere Informationen und Anmeldung
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EUROPA AN DER ODER: AUSFLUG NACH "SŁUBFURT"
Eine Brücke über die Oder. Am einen Ende Frankfurt, am anderen Słubice. Zwei Städte, zwei Länder. Der Künstler Michael Kurzwelly macht daraus eine einzige Stadt und nennt sie "Słubfurt". Am Samstag, 7. November, fahren die Europa-Union Berlin und die Europa-Union Brandenburg hin. Kurzwelly führt zu Fuß über beide Ufer. Im Collegium Polonicum geht es um deutsch-polnische Wissenschaft, mit dem Frankfurt-Słubicer Kooperationszentrum ist ein Gespräch angefragt. Im Blick stehen 20 Jahre Oder-Partnerschaft. Die Eindrücke fließen in ein Podcast-Projekt ein.
Treffpunkt 11:00 Uhr am Hauptbahnhof Frankfurt (Oder), Ende gegen 17:00 Uhr | Anreise und Verpflegung auf eigene Kosten | etwa 20 Plätze, Anmeldung bis Freitag, 23. Oktober
Programm und Anmeldung
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Wer Europas Erweiterung nicht nur verfolgen, sondern mitverhandeln will, findet am 27. November einen freien Stuhl. Leiten Sie diese Ausgabe an Kolleginnen und Kollegen weiter, die dabei sein sollten, ob in Botschaft, Stiftung, Ministerium oder Hörsaal. Wer unseren Newsletter noch nicht bekommt, kann ihn hier abonnieren: Anmeldung
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GEFÖRDERT DURCH DAS LAND BERLIN
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Dass dieser Newsletter Woche für Woche erscheint und die Europäische Akademie Berlin ihre Arbeit tun kann, ermöglicht zuallererst das Land Berlin mit seiner institutionellen Förderung. Dafür danken wir der Senatskanzlei und dem Land Berlin. Als EUROPE DIRECT Berlin werden wir zudem von der Europäischen Union unterstützt.
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