06.06.2026 Newsletter EAB Für Vorname Nachname
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Liebe Freundinnen und Freunde der EAB,
Dienstag stand Péter Magyar im Berliner Kanzleramt — mit militärischen Ehren empfangen, keine vier Wochen nach seiner Vereidigung. Magyars Tisza-Partei hatte im April eine Zweidrittelmehrheit errungen und damit 16 Jahre Orbán-Regierung beendet. Selten hat ein Antrittsbesuch so viel symbolische Aufladung mitgebracht: Ein Land, das Europa lange in Atem gehalten hat, meldet sich zurück — und diesmal mit dem erklärten Willen, konstruktiv mitzugestalten.
Für Deutschland ist das mehr als eine diplomatische Neuigkeit. Magyar kündigte an, auf dem V4-Gipfel am 23. Juni eine Erweiterung der Visegrád-Kooperation vorzuschlagen — um Österreich, Kroatien, Slowenien und Rumänien. Das Gewicht Mitteleuropas in der EU verschiebt sich spürbar. Was lange als Peripherie galt, beansprucht Mitte zu sein — und Berlin ist gut beraten, diese Verschiebung ernst zu nehmen.
Die EAB verfolgt diese Entwicklung nicht aus der Distanz. Schon heute unterstützen wir Berliner Institutionen bei ihren Reisen nach Ungarn. Im Herbst werden wir im Rahmen des Deutsch-Ungarischen Forums erneut den persönlichen Dialog beherbergen — in dem Bewusstsein, dass gerade jetzt, in dieser Übergangsphase, Gespräche wichtiger sind als Gewissheiten. Wer verstehen will, wohin sich die Union bewegt, muss Budapest zuhören.
Europa hat kein festes Zentrum — es hat Momente, in denen sich neu entscheidet, wo Mitte ist. Wir erleben gerade einen solchen Moment. Und wir laden Sie ein, ihn gemeinsam mit uns zu denken.
Herzliche Grüße Ihr Christian Johann |
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+++ EAB, KULTURZUG, AUßERGEWÖHNLICH BERLIN BEI BERLIN-CHEMIE +++ 20 JAHRE ODERPARTNERSCHAFT: EAB BEI POLITISCHEM SPITZENTREFFEN IN POSEN +++ CORPORATE POLITICAL RESPONSIBILITY: FORUM TAGT ERNEUT IN EAB +++ 8.6.: EAB MODERIERT PANEL BEI NEW AGE DEFENCE +++ TREFFEN DER INTERNATIONALEN POLIZEIATTACHÉS: POLIZEIPRÄSIDENTIN LUD IN EAB EIN +++ |
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WAS SIE BEWEGT
Der meistgeklickte Link der letzten Ausgabe führte zum Reclaiming Journal – und das große Interesse spricht für sich. Mit scharfsinnigen Analysen und frischen Blickwinkeln wirft die Publikation ein Schlaglicht auf den europäischen Diskurs und aktuelle gesellschaftspolitische Debatten mitten aus unserem Netzwerk. Es zeigt sich einmal mehr: Wer tiefgründige Einblicke und starke Stimmen abseits der schnellen Schlagzeilen sucht, wird hier fündig.
Hier das Journal entdecken
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In dieser Woche war die Europäische Akademie Berlin beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow zu Gast — einem der wichtigsten Wirtschaftstreffen der Region, das Ostdeutschland nicht als Peripherie behandelt, sondern als das, was es ist: Kernraum eines sich neu formierenden Europas.
EAB-Direktor Johann moderierte das Kamingespräch "Europa in der neuen Wirklichkeit" mit Michael Kellner (Bundestag), Josef Kranawetvogl (STARK Defence) und Britta Jacob (ARX Robotics). Drei Perspektiven, drei Karrierewege zwischen Politik, Industrie und Technologie — und ein Gespräch, das die Verbindung zwischen Sicherheitspolitik, wirtschaftlicher Resilienz und europäischer Verantwortung ernst nahm.
Für die EAB ist der Blick auf die Region und aus der Region heraus kein Nebenprogramm, sondern Haltung. Wer europäischen Dialog gestalten will, muss dorthin gehen, wo Wertschöpfung entsteht und Entscheidungen fallen. Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum ist genau so ein Ort — und wir kommen gerne wieder.
Zum Bericht auf der EAB Homepage und auf der Homepage des OWF26
Fotos: Deutschland — Land der Ideen / Brundert_Marquardt
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IRLAND IN EUROPA: PRÄSIDENTSCHAFT, PRIORITÄTEN, PERSPEKTIVEN
Europa ist ein kontinuierlicher Aushandlungsprozess – nicht nur in Brüssel, sondern bei Wahlen, in Parlamenten und in der Zivilgesellschaft. Entscheidungen über Europas Zukunft entstehen an vielen Orten gleichzeitig. Genau diese Orte und Momente rückt unser vom Auswärtigen Amt gefördertes Projekt „Unmute Europe: Europas Debatten im Fokus“ in Kooperation mit dem Europapodcast in den Mittelpunkt.
Die zweite Folge widmet sich Irland. Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Diplomatie, Journalismus und Kultur sprechen wir über die Rolle Irlands während seiner EU-Ratspräsidentschaft – über Prioritäten, Erwartungen und Herausforderungen.
Die öffentliche Aufzeichnung des Podcasts findet am 25. Juni 2026 im Studio Chérie (Hobrechtstraße 65, 12047 Berlin) statt. Moderiert wird der Abend von Christoph Siekermann. Einlass ist ab 18:00 Uhr, die Diskussion beginnt um 18:30 Uhr und wird ab 19:30 Uhr in informellem Rahmen fortgeführt.
Bitte melden Sie sich bis zum 22.06.2026 für die Veranstaltung an.
Zum Anmeldeformular auf der Website
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DEMOKRATIE DURCH DIALOG: SOUVERÄN IN POLARISIERTEN DEBATTEN
Polarisierende Gesprächssituationen, gezielte Störversuche und manipulative Kommunikationsformen wie Whataboutism oder Gaslighting stellen die politische Bildung und Moderation vor wachsende Herausforderungen. Doch wie reagiert man souverän und deeskalierend, wenn Diskussionen zu kippen drohen?
Unsere praxisorientierte Fortbildung „Demokratie durch Dialog“ (24.–25. Juni 2026) in der Europavilla vermittelt Fachkräften und Engagierten das nötige Handwerkszeug. Teilnehmende lernen, manipulative Strategien frühzeitig zu entlarven, Gespräche wieder auf die Sachebene zurückzuführen und demokratische Spielregeln aktiv zu verteidigen. Das kontinuierlich weiterentwickelte Projekt basiert auf der Initiative „Gish-Galopp und andere Herausforderungen“ und wird von der Heidehof Stiftung gefördert.
Die Plätze für diesen Termin sind aktuell restlos ausgebucht – Sie können sich jedoch ab sofort auf der Warteliste registrieren, um bei kurzfristigen Absagen nachzurücken.
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BYE-BYE BRITAIN? 10 JAHRE NACH DER BREXIT-ABSTIMMUNG
Im Juni 2016 entschied sich eine knappe Mehrheit in Großbritannien für den Austritt aus der Europäischen Union. Genau zehn Jahre nach dem historischen Referendum ziehen wir Bilanz: War der Brexit ein historischer Fehltritt oder ein Befreiungsschlag? Lassen sich die tiefen Gräben durch bilaterale Freundschaftsverträge kitten, oder gibt es in Zukunft doch noch eine Chance für eine neue Annäherung?
Im Rahmen unserer Reihe Europa im Gespräch bringen wir am 10. Juni 2026 eine hochkarätige Runde in der Europavilla zusammen. Es diskutieren unter anderem S. E. Andrew Mitchell (Britischer Botschafter in Deutschland), die Politikwissenschaftlerin und Großbritannien-Expertin Dr. Birgit Bujard sowie Klemens Kober (DIHK Brüssel). Die Debatte wird von Mirjam Meinhardt (rbb24 Inforadio) moderiert und für die bekannte Sendereihe „Forum“ aufgezeichnet.
Die Plätze vor Ort sind aktuell restlos ausgebucht – Sie können sich jedoch auf unserer Warteliste eintragen, um bei kurzfristigen Absagen nachzurücken:
Hier auf die Warteliste setzen und Details entdecken
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CPR FORUM 2026: DEMOKRATIE BRAUCHT VERBÜNDETE
Unternehmen, die schweigen, wenn die Spielregeln unserer Demokratie erodieren, schützen keine Neutralität – sie verlieren sie. Unter dem Leitgedanken der Corporate Political Responsibility (CPR) bringt das CPR Forum am 5. Juni rund 50 handverlesene Spitzenkräfte aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft in unserer Europavilla zusammen.
Gemeinsam mit BOHNEN Public Affairs widmen wir uns einer hochaktuellen Frage: Welche Allianzen und praktischen Hebel können Unternehmen nutzen, um die politischen Grundlagen ihres langfristigen Erfolgs aktiv zu schützen? Mit hochkarätigen Gästen – darunter eine Keynote von Mercedes-Benz und empirische Befunde der Bertelsmann Stiftung – gehen wir der Frage nach, wie aus unternehmerischer Haltung echtes, demokratisches Handeln wird.
Das Forum findet im Rahmen unseres Projekts Europabrücke Berlin statt. Auch wenn die Veranstaltung für dieses Jahr bereits restlos ausgebucht ist, bleibt das Thema wegweisend für unsere tägliche Arbeit.
Mehr über das Konzept und zukünftige CPR-Formate erfahren
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IHRE BILDUNGS- ODER TAGUNGSREISE IM GRUNEWALD
Produktives Arbeiten braucht die richtige Umgebung. In unserer Berliner Europavilla bieten wir Ihnen nicht nur professionelle Seminarräume für Ihre Veranstaltungen, sondern auch gemütliche Hotelzimmer im Grünen. Genießen Sie die perfekte Kombination aus konzentrierter Tagungsatmosphäre und entspanntem Komfort mitten im Netzwerk für Europa.
Jetzt Räume und Zimmer reservieren
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RÄUME FÜR FREIES DENKEN SCHAFFEN
Europa lebt von Orten, an denen mutig und offen gedacht werden darf. Die EAB ist genau so ein Ort – ermöglicht durch das Land Berlin, die Europäische Union und das Engagement von Menschen wie Ihnen.
Was bewirkt Ihre Unterstützung konkret? Ein Seminar, das europäische Politik plötzlich greifbar macht. Ein ehrlicher Austausch zwischen Diplomatie und der nächsten Generation, der beide Seiten nachhaltig prägt. Momente, in denen junge Menschen spüren: Meine Stimme zählt.
Das ist keine rein theoretische Bildungsarbeit, sondern gelebte Demokratie.
Wenn Sie diesen Weg gemeinsam mit uns weitergehen möchten, finden Sie hier alle Möglichkeiten.
Jetzt unterstützen und mitgestalten
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WIE KRISENFEST IST UNSERE UNION?
Blackouts, Extremwetter oder Cyberangriffe – Krisen und Notfälle spielen in Europa eine immer größere Rolle. Um die Vorsorge zukunftsfähig aufzustellen, hat die Europäische Kommission Empfehlungen von Bürgerinnen und Bürgern aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten entgegengenommen.
Gemeinsam wurden konkrete Konzepte erarbeitet, wie sich Europa besser wappnen kann: von optimierten Warnsystemen und gezielter Aufklärung über den Umgang mit Falschinformationen bis hin zu europaweit verständlichen Notfallhinweisen für private Haushalte. Auch der stärkere Schutz für besonders gefährdete Menschen steht im Fokus. Diese praxisnahen Ideen fließen nun direkt in die strategische Krisenvorsorge der EU ein.
Mehr zu den Empfehlungen des Bürgerpanels erfahren
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Die Arbeit der EAB ist möglich, weil das Land Berlin sie unterstützt – mit einer institutionellen Förderung im Berliner Haushalt, die wir nicht als selbstverständlich nehmen. Dafür sind wir aufrichtig dankbar.
Die Europäische Union unterstützt uns zusätzlich als EUROPE DIRECT Berlin. Gemeinsam ermöglichen sie das, was Sie hier jede Woche lesen: europäische Bildungsarbeit, mitten in Berlin, für Menschen in aller Welt.
Wollen Sie Teil davon werden? Als Förderin oder Förderer der EAB unterstützen Sie ein Netzwerk, das Europa nicht verwaltet – sondern lebt. |
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