15.08.2026 Newsletter EAB Für Vorname Nachname
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Liebe Freundinnen und Freunde der Europäischen Akademie Berlin,
eine Frau ist tot, 29 Menschen sind verletzt, einige lebensgefährlich: Am Abend des 25. Juli fuhr am Rand des Christopher Street Day ein Auto in eine Menschenmenge im Großen Tiergarten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nannte die Tat einen Angriff auf unsere offene Gesellschaft, auf unsere Art zu leben und zusammenzuleben.
Der Ort ist kein beliebiger. Rund um den Tiergarten liegen die Botschaften; an diesem Samstag hatten dort Hunderttausende gefeiert, viele von ihnen aus anderen Ländern Europas und der Welt. Angegriffen wurde nicht nur eine Stadt, sondern eine Form des Zusammenlebens, die Berlin für sehr viele Menschen erst bewohnbar macht — auch für jene, die hier arbeiten, ohne einen deutschen Pass zu besitzen.
Genau von ihnen handelt die neue Staffel unseres Europapodcasts. Sie fragt, wer im September über Berlins Bezirksverordnetenversammlungen mitentscheiden darf, warum so wenige davon wissen und was fehlt, damit aus einem Recht Teilhabe wird. Eine leise Frage in einer lauten Woche. Es ist dieselbe Frage: Wer gehört zu dieser Stadt?
Am Sonntagmittag standen acht- bis zehntausend Menschen auf dem Pariser Platz. Irgendwann mussten die Veranstalterinnen durchsagen, dass niemand mehr dazukommen könne. Der Platz war voll.
Herzliche Grüße Ihr Christian Johann |
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| +++ CHRISTIAN SCHMIDT, HOHER REPRÄSENTANT FÜR BOSNIEN UND HERZEGOWINA, SPRICHT IM NOVEMBER BEIM WESTBALKAN-ABEND DER EAB +++ DIE EAB IST AM 20. SEPTEMBER ERNEUT WAHLLOKAL FÜR DIE BERLINER WAHLEN +++ MICHAEL LAHA REFERIERTE BEIM CHINA-SEMINAR DER HANS-BÖCKLER-STIFTUNG IN DER EUROPA-VILLA +++ DIE EAB DISKUTIERT ALS PARTNERIN DER EUROPEAN ALLIANCE OF ACADEMIES IM EUROPÄISCHEN HAUS +++ |
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IRLAND IN EUROPA: PRÄSIDENTSCHAFT, PRIORITÄTEN, PERSPEKTIVEN
Am 23. Juli fand im Berliner Studio Chérie die öffentliche Podcast-Aufzeichnung unseres Formats „Unmute Europe – Europa im Gespräch“ statt. Im Zentrum des Abends stand die Frage: Regieren oder nur moderieren? Seit Juli führt Irland den Vorsitz im Rat der Europäischen Union – doch wie viel Gestaltungsmacht steckt wirklich in dieser Rolle?
Gemeinsam mit Luise Quaritsch (Jacques Delors Centre) und Dr. Nicolai von Ondarza (SWP) haben wir, moderiert von Christoph Siekermann (Europapodcast), die zentralen Themen der irischen EU-Ratspräsidentschaft diskutiert:
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Vermitteln statt regieren: Eine erfolgreiche Präsidentschaft arbeitet meist als neutrale Moderatorin im Hintergrund. Irlands Aufgabe ist es aktuell, Kompromisse zwischen den 27 Mitgliedstaaten zu schmieden – besonders beim nächsten mehrjährigen EU-Haushalt und der Wettbewerbsfähigkeit.
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Digitalpolitik im Spannungsfeld: Da US-Techkonzerne wie Google und Meta ihren europäischen Sitz in Irland haben, steht die Unparteilichkeit Dublins oftmals zur Debatte. Intensiv diskutiert wurde unter anderem der Digital Omnibus als Gratwanderung zwischen Bürokratieabbau und Datenschutz.
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Wachsen und sich verändern: Länder wie Montenegro könnten im Beitrittsprozess vorankommen. Doch das Fazit des Abends machte deutlich: Eine weitere Erweiterung und dringend nötige EU-Binnenreformen (wie der Schutz der Rechtsstaatlichkeit und die Frage nach dem Einstimmigkeitsprinzip) sind zwei Seiten derselben Medaille.
Jetzt unseren aktuellen Bericht zum Abend lesen
Direkt die neue Folge beim Europapodcast anhören
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NACHHALTIGKEIT NEU GEDACHT
Das hat Sie in der letzten Ausgabe am meisten bewegt: Unser Ausblick auf das kommende Autumn LAB war der absolute Klick-Favorit der EAB-Newsletter-Community.
Vom 20. Oktober bis 8. November 2026 blicken wir gemeinsam mit der Freien Universität Berlin auf nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweisen aus dem Globalen Süden. Statt eurozentrische Ansätze einfach vorauszusetzen, hinterfragen wir gewohnte Denkmuster und erarbeiten konkrete Impulse für das eigene zivilgesellschaftliche Engagement. Ein Blended-Learning-Format für alle, die globale Klimagerechtigkeit aktiv mitgestalten möchten.
Alle Details und Anmeldemöglichkeiten
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EUROPE IN TRANSITION: DIALOGUES, NETWORKS AND NEW PERSPECTIVES
Europa befindet sich in einem tiefgreifenden geopolitischen und gesellschaftlichen Wandel. Vor diesem Hintergrund lädt die Europäische Akademie Berlin gemeinsam mit EUNET e.V., der BBAG e.V. sowie den Europe Direct Zentren Berlin und Potsdam am 23. Oktober 2026 zu einem internationalen Online-Webinar ein. Im Fokus stehen die drängenden Fragen der europäischen Zukunft: Wie verändert sich die Europäische Union im Zuge der anstehenden EU-Erweiterung? Welche Rolle spielen die Beziehungen zu China für die internationale Zusammenarbeit? Und was bedeutet das für die politische Bildung auf unserem Kontinent?
Das englischsprachige Programm gliedert sich in zwei Abschnitte, die auch unabhängig voneinander besucht werden können. Im ersten Teil am Vormittag (09:00 – 10:30 Uhr) beleuchtet Willem Noë (EU-Kommission / Team Europe Direct) die Perspektiven der EU-Erweiterung. Am Nachmittag (15:00 – 16:30 Uhr) analysieren international renommierte China-Fachleute das Verhältnis zwischen Europa und China. Die Teilnahme an der digitalen Veranstaltung ist kostenfrei.
Jetzt für das Online-Webinar anmelden und Programmdetails entdecken
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JÜDISCHES LEBEN IN OSTMITTELEUROPA
Wie bereits angekündigt, erwartet uns Ende August eine ganz besondere Ausstellung: "Jamim mikedem – Erinnerungen an das jüdische Leben in Ostmitteleuropa" holt anhand historischer Postkarten den vielfältigen jüdischen Alltag einer fast vergessenen Epoche zurück ins Licht der Gegenwart.
Am 31. August 2026 lädt Parlamentspräsidentin Cornelia Seibeld zur feierlichen Eröffnung in die Wandelhalle des Berliner Abgeordnetenhauses ein. Ein Highlight des Abends ist das anschließende Podium „Das Leben vor dem Ende. Jüdisches Mitteleuropa im Bild“: Hier diskutieren unter anderem S.E. Botschafter Jiří Čistecký, Dr. Anja Siegemund und Dr. Magdalena Abraham-Diefenbach über den bleibenden Wert dieser visuellen Schätze für unsere heutige Erinnerungskultur.
Die Ausstellung ist vom 31. August bis zum 11. September 2026 im Abgeordnetenhaus zu sehen. Anmeldungen für den Eröffnungsabend sind weiterhin möglich – sichern Sie sich am besten frühzeitig Ihren Platz.
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AUTUMN LAB 2026: VOM GLOBALEN SÜDEN LERNEN
Wie lassen sich ökologische Krisen anders denken? In unserem diesjährigen Autumn LAB – veranstaltet in Kooperation mit der Freien Universität Berlin richten wir den Blick über den eurozentrischen Tellerrand hinaus. Wir beleuchten, wie bewährte Lebens- und Wirtschaftsweisen aus dem Globalen Süden frische Perspektiven für den Umweltschutz und die Klimagerechtigkeit bieten. Ziel ist es, gewohnte Denkmuster zu durchbrechen und konkrete Handlungsansätze für Ihr eigenes zivilgesellschaftliches Engagement zu entwickeln.
Das Programm setzt auf ein abwechslungsreiches Blended-Learning-Format: Los geht es am 20. Oktober 2026 mit drei vorbereitenden Online-Sessions am späten Nachmittag. Vom 6. bis 8. November 2026 versammeln wir uns dann zu einem intensiven Präsenzwochenende in unserer Berliner Europavilla. Freuen Sie sich vor Ort auf interaktive Planspiele, einen stadtökologischen Spaziergang sowie kreative Co-Creation-Workshops.
Dank der starken Unterstützung durch Engagement Global (BMZ) sowie die Lotto-Stiftung Berlin liegt der Teilnahmebeitrag, inklusive Unterkunft und Verpflegung in der EAB 35 Euro.
Bewerbungsschluss ist der 31. August 2026.
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RESILIENT EUROPE 2026: TEILNEHMENDE FÜR SICHERHEITSKONFERENZ IN PRAG GESUCHT
Für die internationale Sicherheitskonferenz Resilient Europe 2026 vom 21. bis 22. Oktober 2026 in Prag suchen wir aktuell 10 Teilnehmende aus Deutschland.
Im Rahmen der Konferenz veranstalten wir die deutsch-tschechische Side Session „From the Trench to the Joystick: Czech and German Perspectives on Connecting Gen Z with Military Service“. Dort haben junge Teilnehmende die Möglichkeit, sich direkt mit Expert:innen aus Politik, Diplomatie und Verteidigung auszutauschen. Im Fokus stehen die Zukunft des Militärdienstes, technologische Entwicklungen und die europäische Sicherheit.
Neben unserer Session erhalten Sie vollen Zugang zur gesamten zweitägigen Konferenz (Konferenzsprache: Englisch) und profitieren von vielfältigen Networking-Möglichkeiten im internationalen Umfeld. Ein besonderer Pluspunkt: Ihre Reise- und Unterkunftskosten werden vollständig übernommen.
Bei Interesse senden Sie bitte bis zum 16. August 2026 eine E-Mail an Mariam Mekvabishvili.
Weitere Informationen zur Konferenz und Teilnahme
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DIE FRAUEN VON PLÖTZENSEE
Erinnern ist eine gemeinschaftliche und politische Praxis – gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung. Für unser Projekt „Die Frauen von Plötzensee“ suchen wir engagierte FLINTA-Personen (18–28 Jahre)*, die am 8. und 9. September 2026 gemeinsam mit uns einen aktiven Raum des Gedenkens schaffen möchten.
In Kooperation mit der Botschaft der Tschechischen Republik und dem Institute for the Study of Totalitarian Regimes in Prag setzen wir uns intensiv mit den NS-„Blutnächten“ in Plötzensee auseinander. Gemeinsam mit der Historikerin Dr. Magda Veselská beleuchten wir die Rolle von Frauen im Widerstand, speziell aus tschechoslowakischer Perspektive.
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Verstehen und sichtbar machen: Ausgehend von Archivunterlagen, Briefen und Biografien nähern wir uns den individuellen Lebenswegen der ermordeten Frauen.
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Kreativ erinnern: In begleitenden Workshops (Collagen, Schreiben) gestalten wir künstlerische Werke, um diese Schicksale vor dem Vergessen zu bewahren. Die Ergebnisse werden anschließend auf der offiziellen Gedenkveranstaltung in Plötzensee präsentiert.
Gut zu wissen: Die Teilnahme ist kostenlos. Reise- und Übernachtungskosten für Teilnehmende von außerhalb Berlins sowie die Verpflegung an beiden Tagen werden vollständig übernommen.
Bei Interesse senden Sie bitte bis zum 12. August 2026 ein kurzes Motivationsschreiben an unsere Kollegin Ute Böhr.
Alle weiteren Informationen und Details zur Bewerbung
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RAUM FÜR KONZENTRATION UND NEUE IDEEN
Die besten Gedanken kommen selten im hektischen Alltagsgetriebe. Die Berliner Europavilla ist genau für die anderen Momente gemacht: für konzentriertes Arbeiten, das Raum braucht, und für die nötige Ruhe, aus der frische Ideen entstehen.
Bei uns treffen moderne, voll ausgestattete Seminarräume für Ihre Veranstaltungen auf gemütliche Hotelzimmer mitten im Grünen – ein echter Vorteil gerade jetzt im Sommer, wenn die Luft hier spürbar milder bleibt als in der aufgeheizten Berliner Innenstadt.
Erleben Sie die seltene Balance aus fokussierter Tagungsatmosphäre und gelöstem Komfort, und das alles direkt eingebettet in ein lebendiges europäisches Netzwerk.
Hier geht es zur Buchung und allen Details
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GELEBTE DEMOKRATIE UNTERSTÜTZEN
Wo entsteht eigentlich echte demokratische Teilhabe? Genau dort, wo junge Menschen erfahren, dass ihre Stimme im europäischen Gefüge Gewicht hat. Die EAB schafft die Räume für diesen offenen, mutigen Dialog.
Ihre Unterstützung macht genau das möglich: Sie finanziert praxisnahe Seminare, schlägt Brücken zwischen Politik und Zivilgesellschaft und füllt den Begriff "Demokratie" mit Leben. Gemeinsam mit dem Land Berlin und der EU sichern wir diese wichtigen Freiräume für die nächste Generation.
Wo entsteht eigentlich echte demokratische Teilhabe? Genau dort, wo junge Menschen erfahren, dass ihre Stimme im europäischen Gefüge Gewicht hat. Die EAB schafft die Räume für diesen offenen, mutigen Dialog.
Ihre Unterstützung macht genau das möglich: Sie finanziert praxisnahe Seminare, schlägt Brücken zwischen Politik und Zivilgesellschaft und füllt den Begriff der „gelebten Demokratie“ mit Leben. Gemeinsam mit dem Land Berlin und der EU sichern wir diese wichtigen Freiräume für die nächste Generation.
Hier erfahren Sie, wie Sie unsere Arbeit nachhaltig unterstützen können
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MITBESTIMMEN BEIM NEUEN EURO
Zum ersten Mal seit ihrer Einführung im Jahr 2002 erhalten unsere Euro-Banknoten ein komplett neues Gesicht – und die Europäische Zentralbank (EZB) lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, das künftige Design mitzubestimmen. Aus über 1.200 Einreichungen hat eine Fachjury zehn finale Gestaltungsvorschläge ausgewählt, über die nun europaweit abgestimmt wird.
Die Entwürfe basieren auf zwei Themenwelten: Während "Europäische Kultur" historische und prägende Persönlichkeiten wie Marie Curie in den Fokus rückt, widmet sich "Flüsse und Vögel" der heimischen Natur in Kombination mit EU-Institutionen. Neben der neuen Optik sollen die künftigen Scheine vor allem fälschungssicherer, für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen barrierefreier und in der Herstellung deutlich umweltfreundlicher werden.
Die Online-Umfrage der EZB läuft noch bis zum 21. September 2026. Ende des Jahres wählt der EZB-Rat das finale Design, bevor die neuen Scheine voraussichtlich ab 2028 in Umlauf gehen – die bisherigen Banknoten behalten natürlich ihren Wert.
Entdecken Sie weitere Hintergrundinformationen und Bilder der Entwürfe oder nehmen Sie jetzt direkt an der offiziellen Abstimmung der EZB teil.
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BERLINS 13. BEZIRK UND DIE BERLINWAHL 2026
Rund 270.000 Unionsbürgerinnen und Unionsbürger dürfen im September mitbestimmen, wer künftig in Berlins Bezirksverordnetenversammlungen sitzt. Viele von ihnen wissen es nicht. Das Recht steht im Gesetz, aber es kommt nicht an — weil Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit die europäische Stadtgesellschaft bislang kaum erreichen.
Genau dort setzt die neue Staffel unseres Europapodcasts an. Sie nimmt Berlins gedachten "13. Bezirk" in den Blick: jene Hunderttausenden, die hier arbeiten, wählen dürfen und politisch trotzdem selten vorkommen. Wir fragen, welche Rechte EU-Bürger konkret haben, warum so wenige sie nutzen — und was fehlt, damit aus einem formalen Anspruch gelebte Teilhabe wird.
Zu Wort kommen unter anderem der Landeswahlleiter, die Integrationsbeauftragte des Landes Berlin, Vertreterinnen von Migrantenselbstorganisationen und politische Stimmen aus der Stadtgesellschaft.
Mehr zur neuen Staffel und alle Folgen des Europapodcasts hören
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(IN)VISIBLE LINES: GESCHLECHT UND FLUCHT
Die Bundesstiftung Gleichstellung lädt am Montag, den 10. August 2026 um 18:00 Uhr zur Vorführung des Dokumentarfilms (IN)VISIBLE LINES mit anschließendem Panel-Gespräch in den Filmrauschpalast Moabit ein. Der Film versteht sich als Gegennarrativ zum aktuellen öffentlichen Migrationsdiskurs in Europa. Er begleitet sieben Frauen, die in Deutschland Schutz gesucht haben, und beleuchtet eindrücklich bürokratische Hürden, rechtliche Unsicherheiten, Diskriminierung sowie alltägliche Herausforderungen.
Die Vorführung findet in Anwesenheit der Filmemacherinnen (und ehemaligen EAB-Kollegin) Paula Boden und Lena Boden statt. Im Anschluss diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft über die Schnittstelle von Geschlecht und Flucht sowie die konkreten Auswirkungen des neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Die Ticketanzahl ist begrenzt.
Sichern Sie sich hier Ihr Ticket
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Der neue Akademiebericht ist da — gedruckt, pünktlich zur Jahresmitte und auf dem Weg zu allen, die die EAB tragen. Also auch zu Ihnen.
Das Geleitwort kommt vom Bundespräsidenten. Frank-Walter Steinmeier dankt der Akademie für ihr Engagement und bittet zugleich: "Lassen Sie nicht nach in Ihrem Einsatz für ein geeintes, starkes Europa!"
Er bleibt nicht allein. Wer den Bericht aufschlägt, findet Stimmen aus Prag und Madrid, aus Botschaften, Stiftungen und Seminarräumen. Menschen, die mit uns gearbeitet haben und erzählen, was daraus wurde. Mehr wird hier nicht verraten.
Den Dank geben wir weiter — an Sie. Machen wir auch das nächste Jahr zu einem Europajahr.
Zum Akademiebericht 2025/26
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Dass Sie diesen Newsletter Woche für Woche lesen und dass wir unserer Mission nachgehen können, verdanken wir zuallererst dem Land Berlin. Mit einer institutionellen Förderung im Landeshaushalt trägt es unsere Arbeit – und macht damit eine kluge Entscheidung sichtbar: dass europäische Bildung kein Luxus ist, sondern zur Aufgabe einer Hauptstadt gehört, die Europa nicht nur beherbergt, sondern meint. Dieses Vertrauen begreifen wir nicht als selbstverständlich; wir sind dafür aufrichtig dankbar.
Als EUROPE DIRECT Berlin werden wir überdies von der Europäischen Union getragen. Beide zusammen ermöglichen, was hier jede Woche entsteht: europäische Bildungsarbeit, mitten in Berlin, für Menschen in aller Welt.
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